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Der 1967-Krieg, 50 Jahre danach: Die deutsche Perspektive

Aktualisiert: 16. Aug 2019

Eine Veranstaltung mit Yael Deckelbaum, Talia Sasson, Shelly Kupferberg, Volker Beck, Ruth Kinet, Riad Othman, Jörn Böhme, Ofer Waldman und dem Berliner Orient Ensemble

Die Veränderungen des Juni 1967 prägen den Nahen Osten bis auf den heutigen Tag. Nachdem das Westjordanland und Ostjerusalem im Zuge des Sechs-Tage-Kriegs von Israel erobert wurden, befindet sich das Land in einer mittlerweile 50jährigen, völlig erstarrten Realität – geprägt von Gewalt und immer wieder scheiternden Friedensbemühungen auf beiden Seiten. Diese Realität wird zunehmend auch zum zentralen Gegenstand der deutsch-israelischen Beziehungen.


Welchen Einfluss hat der Krieg auf die israelische Zivilgesellschaft, deren Sicherheit laut Angela Merkel „zur deutschen Staatsräson“ gehört? Wie gehen Politik, Medien und Zivilgesellschaft in Deutschland mit dem israelisch-palästinensischen Konflikt um? Darf die Bundesrepublik sich vor dem Hintergrund der deutsch-jüdischen Vergangenheit einmischen – oder ist es nicht sogar vielmehr ihre Pflicht, gerade aufgrund dieser Vergangenheit?


Anlässlich des 50. Jahrestages des Krieges lädt der New Israel Fund-Deutschland (NIF) in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Berlin in das Berliner Rathaus am 20. Juni ein, um diese und weitere Fragen anzugehen. Der NIF ist die führende israelische Organisation zur Förderung von Demokratie und Menschenrechten in Israel und ist seit 2014 auch in Deutschland vertreten.


Grußworte: MdB Volker Beck (B‘90/Grüne), Vorsitzender der deutsch-israelischen Parlamentariergruppe sowie Ofer Waldman, Vorstandsvorsitzender, New Israel Fund Deutschland


Musikalische Eröffnung: Yael Deckelbaum, Prayer of the Mothers

Keynote: Talia Sasson, Präsidentin des New Israel Fund (Englisch mit deutscher Übersetzung)


Podiumsdiskussion: Dr. Ruth Kinet (Journalistin, Deutschlandfunk Kultur), Jörn Böhme (Aufsichtsratsmitglied des NIF-Deutschland, Referent für Nahost und Nordafrika der Fraktion B’90/Grüne im Bundestag), Riad Othman (Nahostkoordinator, Medico International Deutschland), Ofer Waldman (NIF-Deutschland).


Moderation: Shelly Kupferberg (Deutschlandfunk Kultur/RBB). Die Diskussion findet auf Deutsch statt.


Musikalisches Intermezzo: Berliner Orient Ensemble – (Anat Tuvia (Gesang), Hassan Abul Fadl (Oud), Gidi Farhi (Kontrabass), Mevan Younes (Buzuqi)


Am Ende der Veranstaltung wir ein kleiner Empfang angeboten.


Die Veranstaltung wird begleitet von der Ausstellung Schau mich an – israelisch-palästinensische Begegnungen, initiiert und getragen von Givat Haviva Deutschland.


Um Anmeldungen wird gebeten unter koordinator@nif-deutschland.de oder hier.

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